Selbstdemontage der Klimaapokalyptiker
Täuscht der Eindruck, oder bricht das Kartenhaus der Klimaapokalyptiker zusehends in sich zusammen? Es war schon immer ein massiver Schönheitsfehler der Klima-Diskussion, dass das IPCC ein politisches Gremium ist. Entsprechend glaubwürdig und zuverlässig sind dessen Methoden und Prognosen. Wenn Wissenschaft und eine politische Agenda sich vermischen, zieht die Wissenschaft immer den Kürzeren.
Llew Rockwell weist indessen auf einen besonders bedauerlichen Nebeneffekt der Klimahysterie hin: Sie lenkt von anderen, drängenden politischen Problemen ab. Vor allem die politische Linke hat im Klimadschungel ihre - dringend notwendige - Orientierung verloren:
But you know what is most tragic to me about this? This whole hysteria led to a fantastic diversion of energy on the left side of the political spectrum. Instead of working against war and the police state, issues on which the Left tends to be pretty good, instincts were diverted to the preposterous cause of creating a statist system for global thermometer management. (…)
Meanwhile, the police state has made unbelievable advances in the last ten years. We all live today in fear of the state’s “security” apparatus. Airports have become living chapters in a dystopian novel. The local police treat us like potential terrorists. Crossing the US border is becoming reminiscent of East Germany. You can’t go anywhere without your papers.
And where has the Left been while the whole world was being Nazified? Worrying about my barbecue grill out back.
Wenn es um das Klima geht, erweist sich die Linke plötzlich auch als völlig unkritisch gegenüber den Machenschaften des Big Business. Um nur ein Beispiel zu nennen: Grosse Versicherungskonzerne schreiben und subventionieren nun schon seit Jahren die Klimaapokalypse herbei, schlicht um die Risikoprämien ihrer Policen entsprechend anheben zu können. Ähnlich dreist zeigen sich auch Energiekonzerne, die den Klimawandel bejubeln, um die eigenen Atomkraftanlagen politisch effektiver verteidigen zu können.
So zerbröselt zunehmend die Glaubwürdigkeit der Weltuntergangspropheten, während weite Teile des politischen Spektrums fest sämtliche Augen und Ohren verschliessen. Liebgewonnene Welt- und Feindbilder können nunmal nur unter gewissen Anpassungsschmerzen aufgegeben werden. Die nach ständig weiterer Hysterisierung gierende Medienberichterstattung wird derweil immer abstruser. Der neueste Clou: Die Klimaerwärmung macht das Klima kälter! Mit solchen argumentativen Perpetuum Mobiles macht sich die Klimahysterie - ähnlich einer Religion - unangreifbar gegen rationale Argumente…
Kann es da noch verwundern, dass die Bürger sich zunehmend von diesem absurden Spektakel abwenden?

Gebt uns die frühindustriellen Dreckschleudern wieder, um die Umwelt zu verschönern, und die Freiheit unter dem Joch der bourgeoisen Fabrikherren gleich mit dazu!
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Dschungel
Den kümmerlichen Rest wird der Markt in altbewährter Manier schon erledigen:
http://www.law.louisville.edu/library/collections/brandeis/node/191
Die Reinhaltung von Luft und Wasser ist ein notwendiges Ergebnis sicherer Eigentumsrechte - völlig unabhängig von jeglicher Klimahysterie.