Enough already

Warum selbst Libertäre diesmal Obama wählen - ein “Geständnis” von Radley Balko:

I’d always thought the GOP was the party of limited government. By 2002, I was less sure of that. And by 2004, I was so fed up with the party that I did what I thought I’d never do—vote for an unabashed leftist for president.

Since then, “fed up” has soured to “given up.” The Republican Party has exiled its Goldwater-Reagan wing and given up all pretense of any allegiance to limited government. In the last eight years, the GOP has given us a monstrous new federal bureaucracy in the Department of Homeland Security. In the prescription drug benefit, it’s given us the largest new federal entitlement since the Johnson administration. Federal spending—even on items not related to war or national security—has soared. And we now get to watch as the party that’s supposed to be “free market” nationalizes huge chunks of the economy’s financial sector.

Mein innerer Zyniker schmunzelt angesichts dieser Beschreibung ein wenig - ja, Liberale werden immer von den Politikern enttäuscht, in die sie ihre Hoffnungen investieren. So ging es beispielsweise auch den liberalen Bürgerlichen, die sich etwas von Blocher im Bundesrat versprachen. Lernen tun sie aus ihren Enttäuschungen jedoch leider nur selten…

1 Kommentar:

  1. BU, 25. Oktober 2008, 14:28

    Betreffend der Grundvoraussetzung für Freiheit hat es Friedrich August von Hayek sehr treffend ausgedrückt:

    “Es ist eine Tatsache, die all die großen Vorkämpfer der Freiheit, außerhalb der rationalistischen Schule, nicht müde wurden zu betonen, daß Freiheit ohne tief eingewurzelte moralische Überzeugungen niemals Bestand gehabt hat und das Zwang nur dort auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden kann, wo zu erwarten ist, daß die Individuen sich in der Regel freiwillig nach gewissen Grundsätzen richten.”

    Verkommt die Politik zu einem “Klüngel” ist die Freiheit gefährdet. Gegentendenzen sind dann unvermeidlich. Leider wird McCain mit dem Bush “Klüngel” in Verbindung gebracht, obwohl er sich in der Vergangenheit durch grosse Unabhängigkeit ausgezeichnet hat. Im Wahlkampf hat er diese Karte nicht rigoros genug gespielt.

     

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