Archiv Januar, 2007

Warum Schüler ihre Mitschülerinnen vergewaltigen und andere Jugendthemen, die den Politikern egal sind

Der inhärente Widerspruch der Jugendkultur ist offenkundig: . Obwohl immer mehr junge Menschen in Wohlstand leben, fühlen sie sich unglücklich. Wie kann man sich unglücklich fühlen, wenn man alles zum Leben hat? Der Grund liegt darin, dass man sich sein Glück selber erarbeiten muss, um es wirklich geniessen zu können. Geschenkter Wohlstand ist deshalb nie so wertvoll wie selbst erarbeiteter Wohlstand. Das von den Eltern geschenkte Handy besitzt für den Jugendlichen nicht denselben Wert wie für einen Erwachsenen. Das Fehlen von selbst erarbeitetem Besitz, das Fehlen einer sinnvollen Beschäftigung verursacht eine innere Leere, die auch der Konsum von Viva-TV und Streichen mit Handys kaum auffüllen zu vermögen. Auch die Kompensation des fehlenden Wohlstands mit Sozialhilfe und Arbeitslosentaggeld kann die gefühlte Armut der Jugendlichen nicht kompensieren. Junge Schweizer Schüler fühlen sich arm. Viele Jugendliche identifizieren sich deshalb mit Gangsta-Rappern aus der Bronx, die in bitterer Armut aufwachsen - obwohl kein Schweizer Jugendlicher auch nur annähernd so arm ist wie Leute, die tatsächlich in einem Elendsviertel aufwachsen.

Rapper Stress, einer der Hauptdarsteller im Film “Breakout”, analysiert in einem Interview mit der Tageszeitung “heute” die Lage der Jugend treffend. Früher machte man sich Gedanken um eine Lehre als Bäcker. Heute möchten die Jungen Viva-Moderator werden. Früher entdeckten Jugendliche ihre Sexualität mit 17. Heute laden Sie sich mit 12 Pornos auf ihr Handy. Da ist es natürlich nicht mehr weit bis es zu Missbräuchen kommt. Jugendliche fühlen sich aussgestossen, gelangweilt, unnütz. Nicht zuletzt die Massenvergewaltigungen an Schulen in Zürich Seebach und in Steffisburg haben gezeigt, wie real die Veränderung der Lebensumstände für die Jugend von heute ist.

Doch wie löst man das Problem? Mit sozialer Kuschelpädagogik? Mit noch mehr Sozialstaat? Mit Kinderkrippen, Mittagstischen, Wohlfühlgruppen und Therapiegesprächen?

Nein, diese Mittel sind nämlich nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Wenn Kinder immer und immer wieder alles geschenkt kriegen, ohne je etwas dafür leisten zu müssen, dann werden driften sie ab in jene Nullbockmentalität, die solche Untaten wie in Zürich Seebach erst verursacht. Der beste Begriff, den man dafür verwenden kann, ist das Stichwort “Wohlstandsverwahrlosung”. Junge werden heutzutage derart mit Handys, Geschenken und Kitsch überhäuft, dass sie keine Ziele mehr haben in ihrem Leben. Was bleibt ist eine permanente innere Leere, die die Jugendlichen durch Gewalttaten, Hiphopmusik und Drogen aufzufüllen versuchen. 

Leider ignoriert die Schweizer Classe Politique das Problem. Wie sollte es auch anders sein? Wer ständig zwischen Opernhaus, Bundeshaus und Golfplatz hin- und herpendelt, wer ständig nur an kuscheligen Konkordanzsitzungen im Parlament teilnimmt und sich anschliessend zum Apéro mit Champagner und Lachsbrötchen nur unter seinesgleichen trifft, hat verständlicherweise keine Augen (und Ohren) für die Probleme des einfachen Bürgers - geschweige denn der heutigen Jugend.

Nun entdecken Protestparteien die Marktlücke, die von rot-grünen Kuschelpädagogen übersehen wird. Unsere Jugend ist verroht. Ihr fehlt es an Zielen und Orientierung - und sie haben keine Werte. Werte, die ihnen die Eltern nicht vermitteln können, weil sie der Karriere frönen. Ein Problem in der Bevölkerung, das die findigen Werbestrategen der SVP gekonnt mit einer Inseratekampagne ausschlachten.

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Man mag von der Bauernpartei halten, was man will. Aber die SVP versteht im Gegensatz zu Rot-Grün wenigstens, wo das Problem liegt: moderne Jugendliche wachsen nicht in Woodstock auf. Sie verbringen den ganzen Tag getrennt von ihren Eltern an staatlichen Kinderkrippen. Sie essen an staatlichen Mittagstischen ihr Mittagessen und sie werden letztlich auch an staatliche Schulen geschickt! Nur dort können ihnen brutale Schlägerbanden auflauern. Weder Staat noch Eltern können ihnen davor Schutz gewähren. Auf dem Pausenhof wird gekifft und gedealt - und wer sich nicht wehrt, kommt brutal unter die Räder. Das ist die Schöne Neue Welt, in der Jugendliche aufwachsen. Eine Welt, vor der Politiker (und mittlerweile auch Jungpolitiker…) nur zu gern die Augen verschliessen.

Leider schlachtet die SVP das Thema aus, um wieder mal Stimmung gegen Ausländer zu machen. Dennoch hat die Bauernpartei mehr Ahnung von dem Thema als rot-grün, die immer noch glauben, die Jugendlichen würden in einer netten friedlichen Schule aufwachsen.

So lange die Vogel-Strauss-Politik der Linken, Grünen und Netten anhält, so lange Jugendgewalt und Prävention ein Tabuthema in der Schweiz ist, so lange nicht mal Jungpolitiker - Liberale und Scheinliberale - den Mut aufbringen, dieses Thema ernsthaft zu diskutieren, wird es den Jugendlichen dreckig gehen. Die Proletarisierung breiter Schichten durch staatliche Bildungsstätten, monopolisierte Medien und letztlich auch den Sozialstaat verdirbt unsere Jugend. Die Massenvergewaltigungen sind nur ein kleiner Teil, eines sozialen Missstands, der sich erst in Jahrzehnten noch zeigen wird.

Maria Iselin’s Basler Kampf für das liberale Ideal

In Basel herrschte lange Jahre ein All-Parteien-Konsens. Seit 2005 herrscht Rot-Grün, ziemlich absolut. Eine natürliche Entwicklung, wie es scheint. Angesichts dieser tristen Realität gilt es, dem Souverän den Beweis zu führen, was anders wäre, wenn man die Chance hätte, das eigene Ideal umzusetzen. Doch welche Instrumente stehen einer im Umgang mit politischen und staatlichen Mitteln verantwortungsbewussten Partei dafür überhaupt zur Disposition? Parlamentarische Initiativen? Sie sind just aufgrund von der herrschenden Mehrheit bar jeder Aussicht auf Erfolg. … Abwarten, um drei, vier Jahre danach wieder mal Plakate aufzuhängen und die “Verminderung der Staatsquote” zu fordern, da der Souverän doch eigentlich dafür zu gewinnen sein müsste, weniger Steuern zu zahlen? … Eher nicht, denn offenkundig gelangte er aus diesem oder jenem Grunde schon drei, vier Jahre zuvor nicht zu der Überzeugung, eine möglichst hohe Verwendungsfreiheit an seinem eigenen Einkommen zu behalten bzw. wieder zu erlangen. Nein! Der honorige Weg ist, konstant und anhand von praktischen Beispielen darzulegen, wo die herrschende Klasse andere, als die Interessen des Souveräns vertritt und kausal dadurch eine signifikant höhere, als objektiv notwendige, Staatsquote bewirkt.

Seit einem Monat wird uns hier im kleinen, ökonomisch hoch potenten, Stadtstaat Basel wieder einmal vor Augen geführt, mit welchen Widrigkeiten eine Person und eine Partei zu kämpfen haben, wenn sie sich dazu entschliessen, diesen Weg zu gehen. Trotz einem - zurückhaltend formuliert - fragwürdigen Vorgehen der Basler Regierung in Sachen eines “bahnbrechenden” Geothermieprojektes. … Trotz der Tatsache, dass 60 Millionen Franken an Volksvermögen verloren wurden. Trotz der Tatsache, dass man noch immer nicht weiss, was einem worst case konkret als Konsequenz von Bohrung und Wasserinjektion Alles bevorsteht. All dem Genannten zum Trotz erachten es offenbar mit der die Regel bestätigenden Ausnahme alle Parteien als völlig normal, die Sache nun ruhen zu lassen, der Sache nicht weiter auf den Grund zu gehen.

Der engagierten Präsidentin der Basler Liberalen sei Dank, dass sie und ihre Partei sich dafür entschieden, für das liberale Ideal zu kämpfen! Aus dem politischen Machtkartell auszuscheren. Die Dinge beim Namen zu nennen. Fundierte Abklärung, an Alibi-Übung Statt, zu fordern - unablässig! Doch wo bleibt der Support Derer, die sich mittlerweile auch -liberal- nennen? Wo stehen - à la longue - CVP und FDP? Auf der Seite des Kartells oder klar und eindeutig auf der Seite liberaler Ideale?

Datenbank korrumpiert

Leider habe ich kein Backup von letzter Woche und muss auf den Provider hoffen. Also werden die Kommentare leider heute wohl noch nicht funktionieren.

Jungparteien: europhil, beitrittswillig und leicht manipulierbar

Die Willfährigkeit der Jungparteien kennt keine Grenzen: nun haben sich 7 Jungparteien einer Jugendkoalition unter Führung der europhilen “yes” (Young European Swiss) unterworfen. Ziel der nächsten Aktion: die Neutralität der Schweiz zu hinterfragen; schliesslich ist das ja sooo wahnsinnig wichtig.

Langsam aber sicher lassen sich immer mehr Jugendliche zur unkritischen Sicht der Dinge verführen. Die von der Viva-Hiphop-Kitschkultur verdorbene Jugend findet die EU cool, hält die UNO für ein Friedensbündnis und Sozialhilfe für etwas “Soziales”. Nun muss ja auch die Neutralität der Schweiz hinterfragt werden; schliesslich haben das Jean Ziegler, Bergierkomission und Prof. Georg Kreis ja schon immer gepredigt. Dass das Hinterfragen von Zusammenhängen eine der wichtigsten Aufgaben eines mündigen Menschen ist, haben die jugendlichen Politiker ja alle brav aus Schulbüchern und Talkshows gelernt. Und schliesslich möchte man ja erwachsen sein (oder zumindest so scheinen) und debattiert als Jugendlicher brav mit und repetiert dabei die pseudointellektuellen Floskeln der linken Meinungsmacher. Die stetige Gehirnwäsche durch den Medienkonsum zeigt eben doch Wirkung. Man wünscht sich, dass es ein Schimpfwort geben würde für junge Menschen, die allem und jedem gehorchen!

Aber der von Cannabiskonsum, Hiphop-Musik und Sozialhilfeempfang geprägte Lifestyle ist für die Jugendlichen nun einmal unglaublich sexy, da Eigenverantwortung out und Nörgeln über scheinbare Autoritätspersonen ”voll fett” ist. Eine Lehrstelle suchen, hart arbeiten, etwas eigenes auf die Beine stellen ist dem modernen Jugendlichen fremd. Lieber macht er Staat, Regierung, Wirtschaftsbosse, Elternhaus oder andere für sein Versagen verantwortlich.

Wozu braucht es denn Job, Karriere oder gar Entrepreneurship? “Nein danke, ich steh’ nicht auf so kapitalistisches Zeugs”, wird so mancher Jugendliche von sich sagen. Die eigene Einstellung hinterfragen? Ne, das gibt es bei den Jungen nicht. Lieber hinterfragt man etwas Abstraktes wie die Neutralität eines Staates, denn dann muss man sich für nichts verantworten. Zudem passen solche Wolkenschiebereien zur gedanklichen Selbstbefriedigung, an der sich Jugendorganisationen wie die yes rege beteiligen.

Noch nie ist die Jugend mit diesem Wohlstand aufgewachsen. Noch nie aber hat die Jugend mehr über ihre “miserable” Situation gemeckert als heute. Es ist offensichtlich, dass die innere Einstellung der jungen Leute das eigentliche Problem ist. Genau solche jungen Leute mit kranker Lebenseinstellung werden aber auf der Homepage der yes nun zu “sexy Strassenaktionen” angeworben. Ein irrwitziger Aufstand der vom Wohlstand verwöhnten Jugendlichen gegen die eigene Unzufriedenheit und innere Leere.

Jugendsprachlich ausgedrückt ist das Weltbild der yes “voll zum Kotzen” - für alle anderen ist es einfach der blanke Hohn auf jeden frei denkenden, stolzen Dissidenten und jeden Menschen mit Gehirn, das noch nicht vom Fernsehen gewaschen worden ist.

Januar-Stamm

Auch im neuen Jahr sind alle Freiheitsfreunde herzlich zum Libertären Stamm eingeladen, der sich

am 26. Januar ab 20.00 Uhr

im Restaurant Zur Linde, Universitätstr. 91, 8006 Zürich (http://www.linde-oberstrass.ch)

treffen wird.

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