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	<title>freilich.ch</title>
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	<description>Contraria contraria curantur</description>
	<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:06:47 +0000</pubDate>
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		<title>Sarrazin - Nachtrag</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Einen ausgezeichneten Kommentar zur Cause Sarrazin hat nun Gabor Steingart beim Handelsblatt veröffentlich. Einen Satz davon sollten sich vor allem all jene liberalen &#8220;Westler&#8221; hinter die Ohren schreiben, die meinen Sarrazin nun beispringen zu müssen, weil er irgendwie etwas Islamkritisches von sich gegeben hat:
Die unsichtbare Hand des Marktes ist stärker als Gene und Glaube. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen ausgezeichneten Kommentar zur Cause Sarrazin hat nun Gabor Steingart <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-politik/bundesbankvorstand-auf-abwegen-sarrazin-der-selbstzerstoerer;2645622">beim Handelsblatt veröffentlich</a>. Einen Satz davon sollten sich vor allem all jene liberalen &#8220;Westler&#8221; hinter die Ohren schreiben, die meinen Sarrazin nun beispringen zu müssen, weil er irgendwie etwas Islamkritisches von sich gegeben hat:</p>
<blockquote><p>Die unsichtbare Hand des Marktes ist stärker als Gene und Glaube. Das  Diesseits schlägt das Jenseits. Die Menschen sind, wenn man sie lässt,  bereit, den Materialismus mit jeder anderen Gottheit zu kombinieren.</p></blockquote>
<p>Mehr ist nicht zu sagen - zu Sarrazin, und der grassierenden Fixierung auf die Religion des Islam.
</p>
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		<title>Sarrazin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich die erneuten Ausfälle dieses SPD-Funktionärs und Zentralbänkers nicht kommentieren. Den Unsinn, den Sarrazin in seinem BILD-Beitrag und WamS-Interview von sich gegeben hat, sollen die Etatisten mal schön unter sich ausbaden. Nachdem nun aber plötzlich von mir geschätzte Liberale die gewagte These aufstellen, Sarrazin habe eine &#8220;notwendige Debatte&#8221; angestossen, möchte ich doch einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich die erneuten Ausfälle dieses SPD-Funktionärs und Zentralbänkers nicht kommentieren. Den Unsinn, den Sarrazin in seinem BILD-Beitrag und WamS-Interview von sich gegeben hat, sollen die Etatisten mal schön unter sich ausbaden. Nachdem nun aber plötzlich von mir geschätzte Liberale die gewagte These aufstellen, Sarrazin habe eine &#8220;notwendige Debatte&#8221; angestossen, möchte ich doch einmal einen Punkt setzen.</p>
<p>Zum Ersten: Was hat Sarrazin gesagt? Er behauptet, dass Intelligenz vor allem genetisch übertragen werde, dass gewisse Völker gewisse Gene teilten (&#8221;Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen&#8221;) und dass daher gewisse Völker intelligenter und tüchtiger seien, als andere. Zitat vom letzten Sarrazin-&#8221;Vor/Ausfall&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Konkret zählt Sarrazin die Araber und Türken zu jenen Völkern, die offenbar genetisch bedingt dumm und faul seien. Er möchte daher die Grenzen Deutschlands für solche Völker dicht machen.</p>
<p>Bisher konnte mir niemand erklären, was diese Aussagen Sarrazins anderes sind, als der intellektuelle Dünnpfiff eines weiteren irrlichternden Staatsfunktionärs.</p>
<p>Zum Zweiten: Wenn Liberale sich Sorgen um den Umgang mit Einwanderern machen, um die &#8220;Integration&#8221; solcher Einwanderer, die Ausbildung und Qualifikation ihrer Kinder oder deren Berufschancen, dann sollten wir uns auf die tatsächlich notwendigen Debatten konzentrieren. Dann sollten wir weiter diskutieren, wie das schlechte Papiergeld der Zentralbänker (wie Sarrazin) den Wohlstand erodieren lässt und die ökonomischen Lebensgrundlagen gerade auch der Geringqualifizierten zerstört. Dann sollten wir auch weiter diskutieren, wie der alles erdrückende Wohlfahrtsstaat (aufgebaut von Politikern wie Sarrazin) immer mehr Menschen aus dem Arbeitsmarkt drängt und Ein- und Aufstiegschancen gerade auch der Geringqualifizierten vernichtet. Und wir sollten auch weiterhin darauf hinweisen, dass Isolationismus und Protektionismus auch in der Einwanderungspolitik ein Rezept für Armut und Abstieg ist.</p>
<p>Ganz sicher sollten wir Liberalen nie müde werden zu betonen, dass alle Menschen die gleichen unantastbaren individuellen Rechte haben, unabhängig von Herkunft, Alter, Aussehen, Geschlecht oder Genom.</p>
<p>Überlassen wir also die Sarrazins dieser Welt und ihre bornierten Weltbilder getrost den Etatisten. Machen wir uns nicht ihre Debatten oder gar Thesen zu eigen. Wir Liberalen haben die besseren Argumente und benötigen sicher nicht die Schützenhilfe eines Euro-Turbos und Erz-Etatisten wie Thilo Sarrazin!
</p>
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		<title>Warum ich keine Politikerin bin</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=808</link>
		<comments>http://www.freilich.ch/blog/?p=808#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika Hartmann</dc:creator>
		
		<category>Politik Schweiz</category>

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		<description><![CDATA[
Weil ich mit Obama ganz was anderes anfangen würde. Und mich nicht für Fussball interessiere.
An der Fussball-WM in der VIP Loge sitzen, überall persönlich begrüsst werden, immer gratis 1. Klasse fahren – und noch dazu die Zukunft unseres Landes mitgestalten? Unmöglich? Nicht für PolitikerInnen
(Zitat von der Startseite der Jugendsession.ch)
Und das Leiterlispiel (pdf), bei dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image807" src="http://www.freilich.ch/blog/wp-content/uploads/politikerin.jpg" alt="politikerin.jpg" /></p>
<p>Weil ich mit Obama ganz was anderes anfangen würde. Und mich nicht für Fussball interessiere.</p>
<blockquote><p>An der Fussball-WM in der VIP Loge sitzen, überall persönlich begrüsst werden, immer gratis 1. Klasse fahren – und noch dazu die Zukunft unseres Landes mitgestalten? Unmöglich? Nicht für PolitikerInnen</p></blockquote>
<p>(Zitat von der Startseite der <a href="http://www.jugendsession.ch/de/">Jugendsession.ch</a>)</p>
<p>Und das <a href="http://www.politiker-sein.ch/pdf/Leiterlispiel_SAJV_A4_d.pdf">Leiterlispiel</a> (pdf), bei dem man sich von der Jugendsession zur BundespräsidentIn hochspielen kann, das ist echt unschlagbar. Mein Lieblingsfeld: <em>Sie fliegen übers Wochenende &#8220;geschäftlich&#8221; nach Mailand und geniessen die Zeit.</em> Oder: <em>Bundesrat sein ist toll: Alle Telefonkosten werden übernommen.</em></p>
<p>Und das Ganze ist nicht ironisch gemeint. Und durch Steuergelder finanziert. </p>
<p>Andererseits. Wenn uns die Kampagne Politiker beschert, die den ganzen Tag um Zug sitzen, telefonieren und von Obama träumen (für Männer alternativ: &#8220;Am WEF mit Angelina Jolie flirten&#8221;) und das Gestalten meiner Zukunft nicht so wichtig nehmen, sollte ich eigentlich dankbar sein.</p>
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		<title>&#8220;Fast Drei Prozent&#8221;</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=806</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[So buchstabierte man im deutschen Volksmund in den 90er Jahren die Schrumpfpartei FDP. Nach einem kurzen Zwischenhoch, das offenbar allein der Unattraktivität des Dauerkoalitionspartners CDU zu verdanken war, nähert sich die deutsche FDP heute wieder dieser Grössenordnung (auch der Trend der schweizerischen FDP weist übrigens in diese Richtung).
Eine sehr treffende, wenn auch aus meiner Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So buchstabierte man im deutschen Volksmund in den 90er Jahren die Schrumpfpartei FDP. Nach einem kurzen Zwischenhoch, das offenbar allein der Unattraktivität des Dauerkoalitionspartners CDU zu verdanken war, nähert sich die deutsche FDP heute wieder dieser Grössenordnung (auch der Trend der schweizerischen FDP weist übrigens in diese Richtung).</p>
<p>Eine sehr treffende, wenn auch aus meiner Sicht zu schmeichelhafte Analyse des Niedergangs des deutschen Partei-Liberalismus bietet <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/essays/parteien-der-angepasste-liberalismus;2635217">im Handelsblatt </a>der Sekretär der deutschen <a target="_blank" href="http://www.hayek.de/">Hayek-Gesellschaft</a>, Prof. Gerd Habermann:</p>
<blockquote><p>Die derzeitige Programmatik der FDP ist nur noch relativ liberal. Sie  hat ideell enorme Zugeständnisse an den Kollektivismus und das  „materielle“ Gleichheitsdenken, also die Gleichmacherei, gemacht. Der  genannte Ludwig Bamberger sprach damals von zwei Arten von Kompromissen:  Kompromisse „nach oben“ (im Sinne von „mehr Freiheit“) und Kompromisse  „nach unten“ (im Sinne von „weniger Freiheit“). Er kritisierte: „Unser  liberales Bürgertum hat sich im Laufe der Jahre im Zusammenleben mit dem  überlegenen Kanzler zu Tode kompromittiert.“ (&#8230;)</p></blockquote>
<blockquote><p>Wer entschieden liberal wählen will, sieht sich darum heute verlegen um.  Er scheint heimatlos. Die FDP muss sich entweder von Grund auf im Sinne  der klassischen Liberalen von John Locke über Ludwig Bamberger bis  Friedrich August von Hayek erneuern, oder sie wird den anderen vier  überwiegend kollektivistischen Parteien des Wohlfahrtsstaates weichen.  Sonst könnte der Wähler leicht sagen: Wenn schon egalitäre  Sozialdemokratie, dann doch lieber gleich das Original!</p></blockquote>
<p>Richtig ist zweifellos, dass <a target="_blank" href="http://www.buchausgabe.de/public_products/die-partei-der-freiheit-ralph-raico-133">die Entwicklung des deutschen Parteiliberalismus</a> seit den Zeiten Eugen Richters ein einziges Trauerspiel ist. Anders als der geschätzte Gerd Habermann habe ich jedoch längst die Hoffnung auf eine tatsächlich liberale Partei aufgegeben. Parteien sind nunmal Instrumente des Staates in der Zivilgesellschaft, nicht umgekehrt. Sie sind zutiefst verstrickt und gefangen in der<a target="_blank" href="http://www.buchausgabe.de/public_products/die-burokratie-ludwig-von-mises-109"> Logik des Staates</a>. Normalsterbliche Menschen, die sich parteipolitisch engagieren, werden unweigerlich in den Sog etatistischer Kompromisse gezogen. Selbst wenn sich eine Partei aus der winzigen Minderheit tatsächlich konsequent Liberaler rekrutieren würden (was sie nicht tut), wäre diese Eigendynamik nicht aufzuhalten. Nicht zuletzt erhält jeder rationale Politiker in einer zutiefst etatistischen Gesellschaft, deren öffentliche Meinung von sozialdemokratischen Irrtümern dominiert wird, überwältigende Anreize, das Programm des Liberalismus zu kompromittieren.</p>
<p>Kurzum: Die Geschichte des Partei-Liberalismus ist eine traurige. Und sie wird es auch bleiben. Von dieser Grunderkenntnis sollten all jene ausgehen, die sich tatsächlich für Freiheit und Liberalismus engagieren wollen.
</p>
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		<title>Geldreform</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=805</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Kein Zweifel, die jüngste Finanzkrise hat in der öffentlichen Meinung zu einer Reanimation zahlloser bornierter Vorbehalte gegen den Liberalismus und den freien Markt geführt. Die unmittelbar darauf folgende EURO- und Griechenlandkrise hat jedoch das gängige Erklärungsmuster wieder in Frage gestellt, wonach unverantwortliche Spekulanten auf deregulierten Märkten ganze Volkswirtschaftlichen ins Wanken brächten. Nach und nach setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="right" alt="http://michael.von.prollius.de/img/geldreform_cover.jpg" title="http://michael.von.prollius.de/img/geldreform_cover.jpg" src="http://michael.von.prollius.de/img/geldreform_cover.jpg" />Kein Zweifel, die jüngste Finanzkrise hat in der öffentlichen Meinung zu einer Reanimation zahlloser bornierter Vorbehalte gegen den Liberalismus und den freien Markt geführt. Die unmittelbar darauf folgende <a target="_blank" href="http://www.freilich.ch/blog/?p=750">EURO- und Griechenlandkrise</a> hat jedoch das gängige Erklärungsmuster wieder in Frage gestellt, wonach unverantwortliche Spekulanten auf deregulierten Märkten ganze Volkswirtschaftlichen ins Wanken brächten. Nach und nach setzt sich <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=659">die Erkenntnis</a> durch: In den aktuellen Finanz- und Währungskrisen stinkt der Fisch vom etatistischen Kopf her.</p>
<p>Umso erfreulicher, dass gerade die Vertreter der Österreichischen Schule der Ökonomie in diesen Zeiten ein regelrechtes <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=783">Revival </a>erleben. Denker und Autoren in dieser Tradition weisen schon seit Langem darauf hin, dass ein Geld, das durch ein staatliches Monopol <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=762">planwirtschaftlich erzeugt</a> wird, notwendigerweise zu <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=726">Fehlsteuerungen und Krisen</a> führt.</p>
<p>Erfreulich auch, dass im deutschen Sprachraum kluge Köpfe und talentierte Autoren wie <a target="_blank" href="http://www.forum-ordnungspolitik.de/">Michael von Prollius</a> und Thorsten Polleit aktiv sind, die die zeitlosen Erkenntnisse der Österreichischen Schule mit Leben füllen und, angepasst auf die heute Situation, in die Öffentlichkeit tragen.</p>
<p>Ihr - dringend empfohlenes - neuestes Werk namens &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Geldreform-schlechten-Staatsgeld-guten-Marktgeld/dp/3939562203">Geldreform</a>&#8221; ist nun in jedem guten Buchhandel erhältlich. In der <a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:zahlungsmittel-unser-geld-ist-sehr-schlecht/50155977.html">Financial Times Deutschland</a> erklärt Thorsten Polleit, worum es geht:</p>
<blockquote><p>Anders als das Staatsgeld fügt sich ein freies Marktgeld ein in die Prinzipien des freien Marktes, ist also kein Fremd- und Störfaktor im Wirtschaftsgeschehen. Es lässt sich vor allem nicht beliebig vermehren, weil ihm ein intrinsischer (&#8221;von innen her kommend&#8221; - die Red.) Wert in Form von Gold oder Silber zugrunde liegt. Überschuldungskrisen in einem Ausmaß, wie sie sich heute weltweit zeigen, sind mit einem freien Marktgeld undenkbar.</p></blockquote>
<p>Kaufen, lesen, lernen!
</p>
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		</item>
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		<title>Freie Geister sind reiche Geister</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=804</link>
		<comments>http://www.freilich.ch/blog/?p=804#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 12:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder wird von interessierten Kreisen behauptet, der Schutz &#8220;geistigen Eigentums&#8221; diene als Anreiz, mehr solchen Eigentums zu produzieren. Weil das Copyright also dem Autor nutzt, produzieren Autoren demnach mehr Texte.
Dabei wird natürlich übersehen, dass das Copyright unzählige andere Autoren von der Produktion abhält. &#8220;Geistiges Eigentum&#8221;, Patente und Copyright führen deshalb nicht zu mehr Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder wird von interessierten Kreisen behauptet, der Schutz &#8220;<a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=647">geistigen Eigentums</a>&#8221; diene als Anreiz, mehr solchen Eigentums zu produzieren. Weil das Copyright also dem Autor nutzt, produzieren Autoren demnach mehr Texte.</p>
<p>Dabei wird natürlich übersehen, dass das Copyright unzählige andere Autoren von der Produktion abhält. &#8220;Geistiges Eigentum&#8221;, <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=645">Patente</a> und Copyright führen deshalb nicht zu mehr Ideen und Erfindungen, <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=602">sondern zu weniger davon</a>.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709761,00.html">Spiegel Online </a>bringt dies in einem interessanten Artikel zur Sprache:</p>
<blockquote><p>Die Deutschen, konstatiert der Literaturkritiker Wolfgang Menzel 1836, seien ein &#8220;Volk von Dichtern und Denkern&#8221;. &#8220;Dieser berühmt gewordene Satz wurde gründlich missverstanden&#8221;, behauptet nun der Wirtschaftshistoriker Eckhard Höffner, 44. &#8220;Er zielte nicht auf die Creme der Literaten wie Goethe oder Schiller, sondern auf die Tatsache, dass in Deutschland eine unvergleichlich große Masse an Lesestoff produziert wurde.&#8221;</p>
<p>Höffner hat die frühe Blütezeit des Gedruckten hierzulande beleuchtet und kommt zu einem überraschenden Befund: Anders als in den Nachbarländern England und Frankreich habe sich in Deutschland im 19. Jahrhundert eine beispiellose Explosion des Wissens vollzogen.</p>
<p>Deutsche Autoren schrieben sich damals die Finger wund. Allein im Jahr 1843 erschienen etwa 14.000 neue Publikationen - gemessen an der damaligen Bevölkerungszahl, war das fast schon heutiges Niveau. Gedruckt wurden Romane, vor allem aber wissenschaftliche Fachaufsätze. Ganz anders die Lage in England: &#8220;Man sieht in Großbritannien einen für die Zeit der Aufklärung und bürgerlichen Emanzipation kläglichen Verlauf&#8221;, konstatiert Höffner.</p>
<p>In der Tat: Gerade mal tausend neue Werke erschienen damals in England pro Jahr - zehnmal weniger als in Deutschland. Das blieb nicht ohne Folgen: Wegen des chronisch schwachen Buchmarkts, glaubt Höffner, verspielte die Kolonialmacht England innerhalb eines Jahrhunderts ihren Vorsprung - während der rückständige Agrarstaat Deutschland mächtig aufholte und bis 1900 zur ebenbürtigen Industrienation aufstieg.</p>
<p>Noch verblüffender mutet die Ursache an, die Höffner für diese Entwicklung ausgemacht hat: Ausgerechnet das Copyright, das die Briten bereits 1710 eingeführt hatten, ließ nach seiner Ansicht die Welt des Wissens im Vereinten Königreich veröden.</p></blockquote>
<p>Verbunden damit ist übrigens auch <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=802">einmal mehr</a> ein Plädoyer für <a href="http://www.libinst.ch/publikationen/LI-Paper-Nef-Non-Zentralismus-d.pdf">Non-Zentralismus</a> und <a href="http://www.steuerwettbewerb.ch/">institutionellen Wettbewerb</a>:</p>
<blockquote><p>In Deutschland hingegen scherte sich lange Zeit niemand um Autorenrechte. Preußen führte das Urheberrecht 1837 ein. Doch wegen andauernder Kleinstaaterei war das Gesetz im Reich zunächst kaum durchzusetzen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Zerstörung keinen Wohlstand schafft&#8230;</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=803</link>
		<comments>http://www.freilich.ch/blog/?p=803#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 16:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[(und öffentliche Ausgabenprogramm auch nicht), erklärt diese sehr sehenswerte Animation der &#8220;Broken Windows Fallacy&#8220;.




Schon erstaunlich, dass Intellektuelle auch heute noch glauben, dass die Zerstörung von Ressourcen, einfach weil sie Ersatzinvestitionen nach sich zieht, etwas anderes darstellen kann, als blosse Verschwendung. Dahinter steht dieselbe aberwitzige Irrlehre, die staatliches Sparen für eine Gefährung des Wohlfahrtswachstums hält - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(und öffentliche Ausgabenprogramm auch nicht), erklärt diese sehr sehenswerte Animation der &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Parable_of_the_broken_window">Broken Windows Fallacy</a>&#8220;.</p>
<p><object width="380" height="238">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QG4jhlPLVVs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QG4jhlPLVVs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="380" height="238"></embed></object></p>
<p>Schon erstaunlich, dass Intellektuelle <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=662">auch heute noch glauben</a>, dass die Zerstörung von Ressourcen, einfach weil sie Ersatzinvestitionen nach sich zieht, etwas anderes darstellen kann, als blosse Verschwendung. Dahinter steht dieselbe aberwitzige Irrlehre, die staatliches Sparen <a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=781">für eine Gefährung des Wohlfahrtswachstums hält</a> - als ob eine Reduktion der Verschwendung etwas anderes darstellen kann, als ein Gewinn an Wohlstand.</p>
<p>Manchmal würde man sich wünschen, dass an Schulen und Universitäten nur <a href="http://www.amazon.de/Economics-One-Lesson-Shortest-Understand/dp/0517548232/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1281283922&#038;sr=8-1">dieses dünne Büchlein </a>verteilt würde. In einer Lektion erklärt es den Unsinn der staatlichen Verschwendungspolitik. Wieviel Elend sich die Menschheit mit diesem bisschen gesunden Menschenverstand ersparen könnte&#8230; Leider stehen dem die Interessen unserer Bildungspolitiker wohl entgegen.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Lob(?) dem Steuerwettbewerb</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=802</link>
		<comments>http://www.freilich.ch/blog/?p=802#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 16:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Ökonomenblog &#8220;Ökonomenstimme&#8221; setzt sicher der Zürcher Volkswirt Gebhard Kirchgässner mit den Vor- und Nachteilen des Steuerwettbewerbs auseinander.
Dabei kommen einige relevante Vorteile dieses Wettbewerbs zur Sprache: Das Angebot öffentlicher Güter entspricht mit ihm eher der tatsächlichen Nachfrage der Bürger, die Fähigkeit des Staates zur Ausbeutung der Steuersubjekte wird begrenzt. Auch die Nachteile des Steuerwettbewerbs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Ökonomenblog &#8220;Ökonomenstimme&#8221; setzt sicher der Zürcher Volkswirt Gebhard Kirchgässner mit den Vor- und Nachteilen des Steuerwettbewerbs <a href="http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2010/08/die-schweiz-unter-druck-fuer-und-wider-eines-internationalen-steuerwettbewerbs/?utm_source=feed&#038;utm_medium=handelsblatt">auseinander</a>.</p>
<p>Dabei kommen einige relevante Vorteile dieses Wettbewerbs zur Sprache: Das Angebot öffentlicher Güter entspricht mit ihm eher der tatsächlichen Nachfrage der Bürger, die Fähigkeit des Staates zur Ausbeutung der Steuersubjekte wird begrenzt. Auch die Nachteile des Steuerwettbewerbs werden jedoch angesprochen:</p>
<blockquote><p>Ausgehend von einer Situation des allgemeinen Optimums, in welcher einheitliche Steuersätze gelten, kann sich z. B. ein kleiner Kanton (oder ein kleines Land) dadurch besser stellen, dass er die Steuersätze etwas senkt und damit zusätzliches Steuersubstrat anzieht. Würden die großen Kantone (oder die grossen Länder) voll nachziehen, hätte niemand etwas gewonnen; alle hätten wiederum die gleichen Steuersätze, aber geringere Einnahmen.</p></blockquote>
<p>Was aber wenn die grossen Länder nicht nachziehen?</p>
<blockquote><p>Im neuen Gleichgewicht haben daher zwar große wie kleine Gebietskörperschaften niedrigere Steuersätze als im Ausgangsgleichgewicht. Die Steuersätze sind jetzt aber unterschiedlich; es ist für kleine Gebietskörperschaften sinnvoll, niedrigere Steuersätze zu haben als große. Dieses Argument gilt in besonderem Masse für die Unternehmens- bzw. die Körperschaftssteuern. Wie kann man diesem Problem begegnen? </p></blockquote>
<p>Ja, der geneigte Leser liest hier richtig: Laut dem Volkswirt ist das &#8220;Problem&#8221; des Steuerwettbewerbs, dass er zu niedrigeren Steuersätzen und damit geringeren Staatseinnahmen führt!</p>
<p>Auch wenn es mir schwerfällt, enthalte ich mich jetzt einmal einer Qualifizierung der (völlig unhinterfragten) politischen Wertung, die hinter diesem &#8220;Urteil&#8221; des Ökonomen sichtbar wird. Konzentrieren wir uns auf die erfreuliche Erkenntnis: Aus liberaler Perspektive hat der Steuerwettbewerb nur Vorteile und keinerlei Nachteile. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, hat aber zumindest in dieser seltsamen Form auch Einzug im Ökonomenblog gehalten.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sparpaket?</title>
		<link>http://www.freilich.ch/blog/?p=800</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass die derzeit in verschiedenen Ländern diskutierten &#8220;Sparpakete&#8221; angesichts der tatsächlich völlig ausser Kontrolle geratenen Staatsausgaben nichtmal so etwas wie einen Tropfen auf den heissen Stein darstellen. Dennoch jaulen ökonomisch irregeleitete Beobachter auf, da sie in diesen &#8220;Sparpaketen&#8221; eine Gefahr für die Konjunkturentwicklung sehen.
Der ohnehin sehr lesenswerte Blog des &#8220;Forum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass die derzeit in verschiedenen Ländern diskutierten &#8220;Sparpakete&#8221; angesichts der tatsächlich völlig ausser Kontrolle geratenen Staatsausgaben nichtmal so etwas wie <a target="_blank" href="http://www.freilich.ch/blog/?p=785">einen Tropfen auf den heissen Stein </a>darstellen. Dennoch jaulen ökonomisch irregeleitete Beobachter auf, da sie in diesen &#8220;Sparpaketen&#8221; eine <a target="_blank" href="http://www.freilich.ch/blog/?p=781">Gefahr für die Konjunkturentwicklung</a> sehen.</p>
<p>Der ohnehin sehr lesenswerte Blog des &#8220;<a target="_blank" href="http://www.forum-ordnungspolitik.de/">Forum Ordnungspolitik</a>&#8221; wirft dankenswerterweise einen Blick auf die alleine in Deutschland verschleuderten Subventionen:</p>
<blockquote><p>Laut Wirtschaftsdienst 2009 164,7 Mrd. Euro (in den Jahren von 2000  bis 2007 jährlich rund 145 Mrd. Euro). Ausgewiesen werden im  Subventionsbericht 2009 der Bundesregierung aber nur 58,2 Mrd. Euro.  Knapp die Hälfte dieser Umverteilung geht an Unternehmen, darunter  Verkehr mit 24,8 Mrd. - für anständige Klimaanlagen hat es aber nicht  mehr gereicht. Die deutsche Schlüsselbranche Land- und Forstwirtschaft  und Fischerei erhielt lediglich 11,4 Mrd.,. Für Wohnungsvermietung  standen 9,7 Mrd. zur Verfügung - man könnte glauben die Kriegsschäden  seien behoben, ist wohl nicht der Fall – und die armen Autobauer bekamen  4,1 Mrd.</p>
<p>Fast ein Drittel der Subventionen in Höhe von 49,9 Mrd.  Euro ging an (halb-)staatliche Dienstleister. Die Kitas und Krippen  sind noch nicht kostenlos, aber sicher bald, abgesehen von den 15,6 Mrd.  Euro Subventionen, die der Steuerzahler auf den Tisch legt. Und damit  sich Kultur jeder leisten kann, kostet auch die Eintrittskarte eines  Bundestagsabgeordneten, Staatssekretärs und Vorstandsvorsitzenden nicht  den realen Preis – wie schön, dass es bei jedem Konzertbesuch etwas  zurück gibt von den 6,6 Mrd. Euro Kultursubventionen. Schließlich noch  der Hinweis auf die Beschäftigungspolitik, für deren Umsetzung die  Staatsbürokratie in weiten Bereichen der Monopolist ist. Klasse Sache,  erst Massenarbeitslosigkeit erzeugen durch Regulierung und privilegierte  Interessenvertreter, dann als Retter auf den Plan treten und mit  staatlichen Serviceagenturen und 9 Mrd. Euro Subventionen richtig  ranklotzen.</p></blockquote>
<p>Wichtig dabei ist vor allem die Feststellung, dass Subventionen nicht nur eine enorme Umverteilung und Geldverschwendung darstellen, sie setzen vor allem auch gefährliche, destruktive Anreize. Während der naive Beobachter also etwa die durch Subventionen &#8220;gerettete&#8221; Automobilindustrie sieht, sieht er nicht all jene Jobs, die basierend auf einer realen, nachhaltigen Nachfrage in anderen Branchen entstanden wären, wenn der Staat den Bürgern ihr Geld schlicht gelassen hätte.</p>
<p>Jeder Subventionsrappen führt also dazu, dass Kapital und Arbeit auf willkürlichen politischen Beschluss in Verwendung A fliesst, statt in Verwendung B, die der tatsächlichen Nachfrage der Menschen entsprochen hätte. Auf diese Weise werden laufend Fehlinvestitionen angehäuft, die wiederum zu krisenhaften Zusammenbrüchen führen können, während zugleich Innovation und Wohlfahrtsgenerierung in anderen Branchen verhindert wird.</p>
<p>Dabei sollte auch die Frage der Gerechtigkeit nicht ausser Acht gelassen werden, denn Subventionen fliessen stets an jene Interessengruppen, die sich im politischen Schacherprozess besonders geschickt angestellt haben - natürlich auf Kosten aller anderen Gruppen. Der grosse Soziologe <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Oppenheimer">Franz Oppenheimer</a> unterschied aus diesem Grund zwei Mittel der Bereicherung: das erste, ökonomische Mittel beruht auf Arbeit und freiwilligem Tausch, von dem beide Partner profitieren, das zweite, politische Mittel beruht auf dem Einsatz von Gewalt und Zwang, um sich auf Kosten Anderer zu bereichern. Staatliche Subventionen sind ein solches &#8220;politisches Mittel&#8221; der Bereicherung. Die Subventionsempfänger der Automobilindustrie bereichern sich also dank Vater Staat auf Kosten ihrer Mitbürger.</p>
<p>Subventionen sind darum dreifach schädlich - sie verschwenden Geld, verhindern Wohlfahrtsgenerierung und ersetzen Tausch durch Zwang. Würde ein &#8220;Sparpaket&#8221; diesen Namen tatsächlich verdienen wollen, so wären sämtliche staatliche Subventionen restlos zu streichen.
</p>
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		<title>Erfreulich klare Worte</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 13:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		
		<category>Wirtschaft</category>

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		<description><![CDATA[Das Handelsblatt berichtet, dass einige arabische Staaten Zugriff auf den eMail-Dienst des Blackberry-Anbieters &#8220;Research in Motion&#8221; verlangen. Die Begründung (wie üblich): Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus. Das Handelsblatt kommentiert dies auf dem gestrigen Titelblatt mit einer Deutlichkeit, die man inzwischen eigentlich nur noch auf einem liberalen Blog erwarten würde:
Es wirkt wie der Endkampf um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/technologie/mobile-welt/rim-in-noeten-sturm-auf-blackberry-bringt-ende-der-privatheit;2629280">Handelsblatt </a>berichtet, dass einige arabische Staaten Zugriff auf den eMail-Dienst des Blackberry-Anbieters &#8220;Research in Motion&#8221; verlangen. Die Begründung (wie üblich): Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus. Das Handelsblatt kommentiert dies auf dem gestrigen Titelblatt mit einer Deutlichkeit, die man inzwischen eigentlich nur noch auf einem liberalen Blog erwarten würde:</p>
<blockquote><p>Es wirkt wie der Endkampf um die Privatsphäre im Zeitalter des  ständigen Informationsaustauschs. Ein ungleicher Kampf, weil das private  Bedürfnis nach Vertraulichkeit dem Wissensdrang der Staaten  gegenübersteht. Diese besitzen überall auf der Welt das Gewaltmonopol -  also auch das Recht, die Privatsphäre von Bürgern und Firmen, von  Verbänden und Parteien zu verletzen.</p>
<p>Alle technischen Sperren nutzen nichts, wenn die Schlüssel zur großen  Dechiffriermaschine an die Staaten ausgeliefert werden müssen. Viele  Gesetzgeber wollen Mobilfunkbetreiber und Gerätehersteller dazu zwingen.  Im Zeitalter des islamischen Terrors nach den Anschlägen auf das World  Trade Center wurden überall Datenschutzgesetze zugunsten der staatlichen  Verfolgungsbehörden gelockert. Am 11. September 2001 begann das Ende  der Privatheit, wie man sie bis dahin verstand.</p></blockquote>
<p>Ja, der Staat hat ein Gewaltmonopol und <em>verletzt </em>daher die Rechte der Individuen. Und ja, die Gründe dafür sind stets dieseleben fadenscheinigen. Schön, dass dies auch in den Massenmedien klar ausgesprochen wird.
</p>
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